Dorfentwicklung natürlich HIMBERGEN

Dorfentwicklung Gemeinde Himbergen

Ihre Ideen: Baukultur und Siedlungsentwicklung

Senden Sie uns gerne Ihre Ideen zu!


Idee 1: Stärkung des alten Dorfkerns

Für den Ort Himbergen halte ich eine Stärkung des alten Ortskerns  "rund um die Kirche" und eine sinnhafte Nutzung des z.T. leerstenden Gebäudebestandes für wesentlich. Neben dem aufzustellenden (theoretischen) Entwicklungsplan wird dabei die Überzeugung der Eigentümer, mit Unterstützung von Fördergeldern in ihre Immobilie zu investieren, eine besondere Herausforderung werden. Das kann nur gelingen, wenn diese Investitionen auch eine Wirtschaftlichkeit versprechen.

 

Neben den Bestandsbauten wäre m.E. anzustreben auch im alten Ortskern Neubauflächen zu erschließen und damit eine Ausweitung der Dorfes nicht nur nach Norden zu ermöglichen.

 

Darüber hinaus sehe ich  Verzahnungen mit der 2. Arbeitsgruppe "Soziales Leben und Daseinsvorsorge" soweit es dabei um dorfgemeinschaftliche Einrichtungen geht, die ggf. Nutzungsmöglichkeiten in bestehender Bausubstanz finden könnten.

 

Themen gibt es m.E. genug und auch in den weiteren Orten der Samtgemeinde wird es interessante Projektideen geben, die in die Arbeitsgruppe einfließen werden.

 

Wenn der ländliche Raum in und um Himbergen interessant für neue Mitbürger ist - was sich aus dem hohen Interesse nach Baugrundstücken interpretieren läßt - sollten alle Chancen genutzt werden, die die Attraktivität der Orte verbessern. Das erhält und ermöglicht Gewerbe und damit auch Arbeitsplätze. Soziale Einrichtungen wie z.B. Kindertagsstätten, Vereine, Jugend- und Bildungseinrichtungen finden mehr Zulauf. Neue Mobilitätsangebote, um nicht alles mit dem eigenen PKW erledigen zu müssen, erhöht z.B. die Attraktivität für Senioren und ließen sich leichter realisieren.


Idee 2: Fuß- und Radwege

Fuß- und Radwegverbindungen zwischen ALLEN Dörfern und Dorfteilen der Gemeinde Himbergen


Idee 3: Alte Poststraße

Aufwertung Alte Poststr. in Himbergen


Idee 4: Gartenzäune

passende Gartenzäune an alten Häusern


Idee 5: Bauvorschriften

Bauvorschriften den alten Dörfern anpassen

ANMERKUNG:

...daher möchte ich einen Gedanken aus meinem aktuellen Denkmalpflegeprojekt an der Uni aufgreifen, der auch in anderen Kontexten (Gartenstädten, Innenstädten etc.) oft und gern zur Anwendung kommt: Gestaltungsfibeln. Sie sind ein gängiges Instrument, wie gesagt nicht nur in der Denkmalpflege, sondern überall dort, wo es um den Erhalt bzw. die Aufwertung eines reizvoll gestalteten Siedlungsareals geht, und beinhalten niedrigschwellige Empfehlungen (ohne die Umsetzung forcieren zu wollen) zu fraglichen Architektur- und sonstigen Gestaltungs-Details. Denkbar wäre, die Form eines Ratgebers zu wählen (Zaun soll neugemacht werden - Metall oder Holz wählen? - im dörflichen Kontext, im Zweifel immer Holz usw.). Ziel wäre es, eine Sensibilisierung für die gebaute Umwelt zu erreichen - aber auch, im Gegensatz zu einer GestaltungsVORSCHRIFT, Bereitschaft zur Eigeninitiative, zur Kooperation zu wecken. Nicht zuletzt könnte ein einleitender Teil für geschichtliche Hintergründe sensibilisieren und damit dafür sorgen, dass die eigene Umwelt mit anderen Augen gesehen wird. Eine Gestaltungsfibel ist eben auch eine indirekte Wertschätzung für den betroffenen Bewohner (guck mal, in was für einem tollen Ortsteil du lebst) und erzeugt so sicherlich mehr Bereitschaft zur Mitwirkung, als eine Vorschrift.

Es würde mich sehr freuen, diesen Gedanken im Rahmen der Auftaktveranstaltung weiterzuspinnen und ihn in die Liste von Ideen aufgenommen zu wissen. Gerne teile ich auch exemplarisches Material zu besonders vorbildlichen Gestaltungsfibeln (bspw. Hamburg-Rahlstedt, oder im ländlicheren Kontext Uttenreuth/Bayern).


Idee 6: Bauen in Kollendorf

...ebenso ist festzustellen, dass das Dorf „Kollendorf“ sehr eingeschlafen ist. Hier gibt es keine jungen Familien und keine Kinder mehr (außer meine, die aber schon mittlerweile Jugendliche sind). Gut wäre es doch auch, hier in Kollendorf Bauplätze zu erschaffen. Dann könnten sich junge Familien mit Kindern oder auch ohne Kinder im schönen, ruhig gelegenen Kollendorf ansiedeln. Dadurch würde das Dorf etwas mehr aus seinem Schneewittchenschlaf erwachen.

Durch den Bau eines Einfamilienhauses hätten die jungen Familien endlich ein großes Stück Freiheit, eine höhere Lebensqualität, größere Sicherheit, könnten sich selbstverwirklichen und selbstbestimmt leben. Ein ganz großer Vorteil ist ebenfalls die günstige Finanzierung einer Immobilie, der vielen Familien zu Gute kommt. Und natürlich nicht zu vergessen die Wohlfühlrendite.

Des Weiteren würde die Gemeinde auch davon profitieren in dem Sinne u. a., dass die Kinder der jüngeren Familien den Kindergarten und auch die Grundschule besuchen würden.



Informationsmaterial


Bestandskarten der Ortslagen zum Thema Siedlungsstruktur. Rot umrandet sind hier die förderfähigen Gebäude.

Almstorf
Brockhimbergen
Groß Thondorf
Himbergen
Hohenfier
Kettelstorf
Klein Thondorf
Kollendorf
Rohrstorf
Strothe


Präsentation

Präsentation/Informationen: AK Baukultur und Siedlungsentwicklung

Präsentation/Informationen: Leerstands- und Baulückenkataster und Flächennutzungspläne


AK: Ansprechpartner


Monika Traub

monika.traub@planungsbuero-warnecke.de

Telefon: 0531-1219240


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